Kurzbiographie
Fabienne Meier-Abt
Fabienne Meier-Abt erwarb an der University of Cambridge im Vereinigten Königreich einen Bachelorabschluss mit Auszeichnung in Biochemie, an der Yale University School of Medicine in den USA den medizinischen Doktorgrad (MD) und am Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research in Basel einen PhD in experimenteller Brustkrebsforschung.
- Seit 2026 ist Fabienne ausserordentliche Professorin ad personam für Genetik erblicher Tumorerkrankungen und Leitende Ärztin spezialisierte Genetik erblicher Tumorerkrankungen.
- Fabienne ist Fachärztin für Medizinische Genetik und für Hämatologie.
- Im Rahmen eines «Filling the Gap»-Fellowships der Universität Zürich sowie eines «Personalized Health and Related Technologies»-(PHRT)-Transition-Postdoctoral-Fellowships der ETH Zürich arbeitete Fabienne eng mit Forschenden aus der Arbeitsgruppe von Prof. Ruedi Aebersold zusammen, um eine neue, hochsensitive proteomische Methode zu entwickeln. Diese ermöglichte erstmals die proteomische Analyse seltener, hochgradig angereicherter Subpopulationen menschlicher hämatopoetischer Zellen.
- Nach Erhalt der erforderlichen Ethikbewilligung und der Gewinnung zahlreicher Patientenproben setzte Fabienne diese neue proteomische Methode ein, um maligne Zellen bei verschiedenen hämatologischen Neoplasien auf der für die Zellfunktion besonders relevanten Ebene zu charakterisieren: der Proteinebene.
- Für diese Arbeiten wurde Fabienne 2019 mit dem Young Investigator Award des Brupbacher Symposiums und 2022 mit dem Mia Neri Early Career Award der European Society of Human Genetics ausgezeichnet.
- 2024 habilitierte sich Fabienne an der Universität Zürich im Fachgebiet der genetischen Hämatoonkologie.